CDU Sendenhorst-Albersloh

Sendenhorst & Albersloh - Jugend mischt sich ein!

vl: Eric Zpper, Johannes Tiedeken, Maurice Pyrasvl: Eric Zpper, Johannes Tiedeken, Maurice Pyras
Sendenhorst Jugend mischt sich ein!

Am 18. Geburtstag denken viele Jugendliche an den Führerschein, das erste Bier in der Kneipe oder die nächste Party. Für Johannes Tiedeken war dieser Tag ein Wendepunkt – politisch.

Junge Union Sendenhorst-Albersloh

Johannes Tiedeken gründete mit Gleichgesinnten eine Ortsgruppe der Jungen Union und will junge Menschen stärker in die Kommunalpolitik einbringen.

Datum: 04.09.2025

Ausgangspunkt: Töfte – 09/2025 HjG

Im Mittelpunkt steht Johannes Tiedeken und sein Weg vom politischen Interesse zur Gründung einer neuen JU-Ortsgruppe in Sendenhorst und Albersloh.

„Jetzt musst Du etwas tun!“

Diesen Satz sagte sich Johannes Tiedeken selbst, als er volljährig wurde. Und er tat etwas: Noch am selben Tag trat er in die CDU ein. Wenig später wurde er in den Vorstand der Ortsunion Sendenhorst und in den Vorstand des Stadtverbandes Sendenhorst-Albersloh gewählt.

Doch dabei beließ er es nicht. Im Mai 2025 gründete er mit einigen gleichgesinnten Freunden eine Ortsgruppe der Jungen Union. Ein entscheidender Impuls war eine Fahrt der CDU-Ortsunion nach Berlin, bei der Johannes auch den heimischen Bundestagsabgeordneten Henning Rehbaum traf.

Entscheidender Impuls

In Berlin wurde über viele Themen gesprochen – darunter auch über Jugend und Politik. Henning Rehbaum fragte Johannes, ob er sich vorstellen könne, eine JU-Ortsgruppe zu gründen. Weil Johannes Tiedeken ein eher ungeduldiger Mensch ist, dauerte es nach der Rückkehr aus Berlin nur einen Monat, bis die Junge Union in Sendenhorst und Albersloh gegründet war.

Ganz ohne Aufwand ging es aber nicht:

  • ✔️ Formulare und Absprachen
  • ✔️ Bürokratische Hürden
  • ✔️ Vorbereitung des offiziellen Weges
  • ✔️ Wahl eines Vorstandes
  • ✔️ Aufbau einer neuen politischen Gruppe vor Ort

Am Ende stand der Erfolg: Die Junge Union Sendenhorst-Albersloh war gegründet.

Erste Erfahrungen mit Verantwortung

Schon früher hatte Tiedeken erste Erfahrungen mit Verantwortung gesammelt – als Klassen- und später Schulsprecher an der Realschule St. Martin. Politik war für ihn nie fern, aber der Schritt in eine Partei war wohlüberlegt.

Der Student der Uni Twente in Enschede setzte sich intensiv mit den Positionen verschiedener Parteien auseinander. Zwar habe er auch kurz mit einem Beitritt bei Bündnis 90/Die Grünen geliebäugelt – gerade wegen der Klimakrise –, doch letztlich überzeugte ihn der konservative Grundgedanke der CDU.

Johannes Tiedeken

„Der Wunsch, Bestehendes zu bewahren und gleichzeitig zukunftsorientiert zu gestalten, hat mir zugesagt.“

„Ich finde es gut, dass Du Dich politisch engagierst!“

Die Reaktionen aus seinem Umfeld waren ermutigend. Viele sagten ihm, sie fänden es gut, dass er sich politisch engagiert. Gerade in Zeiten, in denen Politikverdrossenheit häufig beklagt wird, sieht Tiedeken darin einen wichtigen Schritt.

Johannes Tiedeken

„Jugendliche und junge Erwachsene sind nicht unpolitisch – sie äußern sich nur meist anders, oft über Social Media oder im direkten Austausch. Alle müssen lernen, diese Sprache zu verstehen.“

Ehrgeizige Ziele

Mit Blick auf die Kommunalwahl im September hat sich die neu gegründete JU ehrgeizige Ziele gesetzt: Drei junge Kandidaten wollen für den Stadtrat kandidieren – und sie hoffen alle auf ein direktes Mandat.

Johannes Tiedeken

„Wir wollen, dass die junge Generation im Rat vertreten ist. Und wir wollen ein Zeichen setzen – auch an die ältere Generation: Wir sind da, wir mischen uns ein, wir übernehmen Verantwortung und sind die Zukunft.“

Wahlkampf als ganzheitliches Aktionsfeld

Der Wahlkampf soll ein „ganzheitliches Aktionsfeld“ sein, wie Tiedeken es nennt. Social Media ist dabei ein wichtiges Instrument – aber nicht das einzige. Im Mittelpunkt steht der persönliche Kontakt.

Die Junge Union setzt auf:

  • ✔️ Hausbesuche
  • ✔️ Gespräche auf dem Wochenmarkt
  • ✔️ Präsenz bei Veranstaltungen
  • ✔️ Austausch über Social Media
  • ✔️ Direkten Kontakt mit jungen Menschen

Die Botschaft: Politik ist nichts Abgehobenes. Lokalpolitik ist greifbar. Jeder kann etwas bewegen – und sei es nur im eigenen Stadtviertel.

Menschen zwischen 14 und 35 Jahren

Die Junge Union Sendenhorst-Albersloh richtet sich ausdrücklich an Menschen zwischen 14 und 35 Jahren. Offen ist sie für alle, die Lust haben, sich einzubringen. Ziel ist es, sich als feste Größe in Sendenhorst und Albersloh zu etablieren – nicht nur zur Wahl, sondern darüber hinaus.

Johannes Tiedeken

„In 5 Jahren wollen wir sagen können: Wir sind gewachsen, als Team, vielleicht auch in der Mitgliederzahl. Und wir stellen den Nachwuchs, der bereit ist, in die Fußstapfen zu treten.“

Beitrag zur Zukunft der Demokratie

Für Johannes Tiedeken ist dieses Engagement mehr als ein persönliches Projekt. Es ist ein Beitrag zur Zukunft der Demokratie. Die politische Mitte müsse selbstbewusst und stabil bleiben – gerade in Zeiten, in denen Extreme lauter werden.

Die Verantwortung dafür liegt nicht nur bei den Älteren. Sie liegt bei allen – auch bei den Jüngsten.