CDU-Stadtverband lädt zum agrarpolitischen Biwak ein
Auf dem Hof der Familie Lehmkuhl fand ein agrarpolitisches Biwak statt, zu dem der CDU-Stadtverband eingeladen hatte. Mit dabei Henning Rehbaum und Markus Höner (4.u.7.v.l.). Foto: HuesmannDas Thema „Zukunftsperspektiven für die Landwirtschaft“ lockte viele Interessierte auf den Hof Lehmkuhl in Albersloh. Im Mittelpunkt standen Austausch, klare Worte und die Frage, wie Landwirtschaft in Deutschland eine gute Zukunft behalten kann.
Auf dem Hof Lehmkuhl trafen die Gäste nicht nur auf den Bundestagsabgeordneten Henning Rehbaum, sondern auch auf den Landtagsabgeordneten Markus Höner, CDU-Kreisvorsitzender und Sprecher für Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Forsten und ländliche Räume der CDU-Landtagsfraktion.
In einem Vorgespräch äußerten sich beide dazu, was aus ihrer Sicht getan werden muss, damit landwirtschaftliche Betriebe auch künftig verlässlich arbeiten, investieren und Lebensmittel zu hohen Standards erzeugen können.
„Die Landwirte stehen vor großen Herausforderungen.“
Henning RehbaumRehbaum verwies dabei besonders auf Tierhaltungsformen, die viele Landwirte weiter verbessern wollten. Das brauche jedoch Planungssicherheit und finanzielle Unterstützung. Wer höhere Standards wolle, müsse auch dafür sorgen, dass Betriebe diese Standards wirtschaftlich tragen können.
Schon heute gelten in Deutschland hohe Standards in Tierhaltung und Pflanzenbau. Ziel müsse sein, dass Lebensmittel zu diesen Standards auch künftig aus Deutschland kommen – und nicht zunehmend aus dem Ausland.
„Es muss wirtschaftlich machbar sein, der Konkurrenz aus dem Ausland standhalten zu können.“
Markus Höner MdLDer Einladung zum agrarpolitischen Biwak waren auch die Vorsitzenden der landwirtschaftlichen Ortsverbände aus Sendenhorst und Albersloh, Andreas Teiner und Burkhard Schulze-Derne-Bockholt, gefolgt. Sie machten deutlich, wo die Landwirtschaft im Alltag besonders unter Druck steht.
„Wir wollen nicht zu ideologischen Erfüllungsgehilfen gemacht werden.“
Andreas TeinerTeiner fand deutliche Worte: Es müssten Wege gefunden werden, damit die Landwirtschaft am globalen Markt konkurrenzfähig bleibe. Zugleich wurde deutlich, dass es nicht nur um Kritik geht, sondern auch um konstruktive Lösungen.
„Die Erlössituation ist gut – nur die Rahmenbedingungen müssen besser werden.“
Burkhard Schulze-Derne-BockholtIm Anschluss entwickelte sich ein reger Austausch. Viele Fragen wurden offen angesprochen: Wie können Betriebe investieren? Wie lassen sich Tierwohl, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit zusammenbringen? Und wie bleibt Landwirtschaft für junge Generationen attraktiv?
Auch die Gastlichkeit kam nicht zu kurz: Neben Kaltgetränken wurde Gegrilltes gereicht – direkt vom Hof.
Im Mittelpunkt standen:
Der Abend auf dem Hof Lehmkuhl zeigte: Der Dialog ist wichtig. Landwirtschaft braucht Respekt, verlässliche politische Entscheidungen und Rahmenbedingungen, die Zukunft ermöglichen.