Juniorwahl 2026 an der Realschule St. Martin: Demokratie und CDU weit vorne
Sendenhorst. Demokratie ganz praktisch erleben: In der vergangenen Woche haben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10 der Realschule St. Martin in Sendenhorst an der Juniorwahl 2026 teilgenommen.
Dabei ging es um mehr als nur eine Stimmabgabe. Die Jugendlichen konnten sich informieren, Fragen stellen, unterschiedliche Standpunkte kennenlernen und anschließend selbst entscheiden, wem sie ihre Stimme geben.
Das Ergebnis fiel aus Sicht der CDU Sendenhorst sehr erfreulich aus: Die CDU wurde mit 58,2 Prozent klar stärkste Kraft. Dahinter folgten die SPD mit 15,1 Prozent, die AfD mit 11,6 Prozent, Die Linke mit 6,5 Prozent und die FDP mit 4,5 Prozent. Nichtwähler machten 2,1 Prozent aus, Sonstige kamen zusammen auf 1,8 Prozent.
„Das ist ein starkes Signal junger Menschen für bürgerliche Politik“, sagt Johannes Tiedeken, Vorsitzender der Jungen Union Sendenhorst. „Gerade bei jungen Menschen ist ein solches Ergebnis nicht selbstverständlich. Umso mehr freut uns, dass die CDU bei dieser Juniorwahl so deutlich Vertrauen erhalten hat.“
Gleichzeitig betont Tiedeken, dass die Juniorwahl weit mehr sei als nur ein Stimmungsbild. Demokratie brauche Interesse, Information und die Bereitschaft, miteinander ins Gespräch zu kommen.
„Demokratie lebt davon, dass Menschen sich informieren, ihre Meinung bilden und miteinander ins Gespräch kommen. Genau das wurde an der Realschule St. Martin erlebbar. Politische Bildung ist nicht nur Unterricht, sondern auch Dialog, Zuhören und das Aushalten unterschiedlicher Positionen“, erklärt Tiedeken.
Neben Johannes Tiedeken für die CDU waren auch Vertreter anderer Parteien zu Gast: Für die SPD nahm Christiane Seitz-Dahlkamp teil, für die FDP Josef Lammerding. Gemeinsam standen sie den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort.
„Solche Gespräche sind enorm wertvoll“, so Tiedeken. „Die Schülerinnen und Schüler erleben, dass Demokratie vom fairen Wettbewerb der Ideen lebt – sachlich, respektvoll und offen.“
Ein besonderer Dank gilt der Realschule St. Martin, dem SV-Orgateam sowie allen Schülerinnen und Schülern, die sich beteiligt und ihre Stimme abgegeben haben.
„Mitbestimmung beginnt mit Interesse. Wer früh erlebt, dass die eigene Meinung zählt, wird sich später eher einbringen – bei Wahlen, in Vereinen, Parteien oder ganz konkret vor Ort in der Stadtgesellschaft“, erklärt Tiedeken.
Die CDU Sendenhorst sieht in der Juniorwahl deshalb ein wichtiges Zeichen für lebendige Demokratie. Junge Menschen hätten gezeigt, dass sie bereit seien, sich mit politischen Fragen auseinanderzusetzen und Verantwortung für die demokratische Gemeinschaft zu übernehmen.
„Unabhängig vom Ergebnis ist jede Juniorwahl ein Gewinn“, sagt Tiedeken. „Sie stärkt demokratische Werte – und sie zeigt, dass junge Menschen bereit sind, sich mit Politik auseinanderzusetzen.“
Für die CDU Sendenhorst ist die Juniorwahl damit zugleich ein erfreuliches Ergebnis und ein starkes Signal für politische Bildung, Beteiligung und Demokratie vor Ort.