Mehr Entlastung für Familien bei den Grundschul-Tablets! 📱👨👩👧
Klassensätze statt Eigentumslösung: Die CDU Sendenhorst-Albersloh setzt sich für eine altersgerechte, verantwortungsvolle und pädagogisch begleitete Mediennutzung an den Grundschulen ein.
Wir unterstützen künftig eine 2:1-Ausstattung mit schulischen Tablets, die als Klassensätze in den Schulen bleiben. So ermöglichen wir digitales Lernen im Unterricht – ohne zusätzliche dauerhafte Bildschirmzeiten zuhause.
Mehr Schutz für Kinder: Tablets bleiben in der Schule und werden dort in einem geschützten Rahmen eingesetzt.
Mehr Entlastung für Familien: Keine zusätzliche Eigentumslösung, weniger organisatorischer Aufwand und weniger Diskussionen über Bildschirmzeiten zuhause.
Pädagogisch begleitet: Digitale Medien werden gezielt dort genutzt, wo sie den Unterricht sinnvoll ergänzen.
„Der Schutz unserer Kinder endet nicht am Schulweg, am Spielplatz oder an der Haustür – er muss auch im digitalen Raum gelten. Deshalb setzen wir uns für eine altersgerechte, geschützte und pädagogisch begleitete Nutzung digitaler Medien an unseren Grundschulen ein.“
Ann-Kathrin Bremer, Geschäftsführerin der CDU-Fraktion
Besonders stark: In der letzten Ratssitzung haben alle Fraktionen diesen gemeinsamen Weg geschlossen unterstützt.
Damit wird aus einem CDU-Impuls ein gemeinsamer Kurs für Kinder, Familien, Schulen und Verwaltung.
Das bisherige Modell stammt ursprünglich aus der Corona-Zeit. Um Unterricht zuhause zu ermöglichen, erhielt bislang jedes Kind ab der zweiten Klasse ein eigenes Tablet. Künftig sollen die Geräte als Klassensätze in den Schulen verbleiben und dort von mehreren Jahrgängen genutzt werden können.
Gerade im Grundschulalter braucht es ein gesundes Gleichgewicht zwischen digitalem Lernen und realer Lebenswelt. Bücher, Hefte, Schreiben, Lesen und gemeinsames Lernen behalten deshalb weiterhin eine wichtige Bedeutung.
Durch Klassensätze müssen künftig keine individuellen Verträge mit Eltern geschlossen, Zahlungsanteile verwaltet oder technische Supportfälle für jedes einzelne Kind begleitet werden.
Zugleich bleiben digitale Medien im Unterricht verfügbar – aber ohne dass das Tablet zum ständigen Begleiter im privaten Alltag wird.
Gemeinsam für eine starke, gesunde und verantwortungsvolle digitale Zukunft unserer Kinder.
Die CDU Sendenhorst-Albersloh setzt sich für eine grundlegende Neuausrichtung der Tabletnutzung an den Grundschulen ein. Ziel ist eine altersgerechte, verantwortungsvolle und pädagogisch begleitete Mediennutzung – ohne private Nutzungsmöglichkeit zuhause und mit deutlich geringeren Risiken eines unbegleiteten freien Internetzugangs für Grundschulkinder.
„Der Schutz unserer Kinder endet nicht am Schulweg, am Spielplatz oder an der Haustür – er muss auch im digitalen Raum gelten. Deshalb setzen wir uns für eine altersgerechte, geschützte und pädagogisch begleitete Nutzung digitaler Medien an unseren Grundschulen ein.“
„Die CDU Sendenhorst-Albersloh sieht digitale Bildung als wichtigen Bestandteil moderner Schule. Unser Ziel ist es, digitale Medien dort einzusetzen, wo sie pädagogisch sinnvoll sind und Kinder beim Lernen unterstützen. Für Grundschulkinder halten wir deshalb Klassensätze in der Schule für den richtigen Weg – verantwortungsvoll und mit Augenmaß.“
Auf Initiative der CDU-Fraktion ist ein breiter Diskussionsprozess zwischen der Stadtverwaltung Sendenhorst, den Schulleitungen und den politischen Fraktionen in Gang gekommen. Dabei zeichnet sich inzwischen eine gemeinsame Linie ab: Alle Fraktionen befürworten den Einsatz von Klassensätzen an den Grundschulen. Die Beteiligten bewerten es als starkes Signal, dass bei diesem wichtigen Zukunftsthema parteiübergreifend konstruktiv und Seite an Seite an einer gemeinsamen Lösung für Kinder und Familien gearbeitet wird.
Dr. Mechthild Bonse, sachkundige Bürgerin der CDU und Sprecherin der Fraktion im Bildungs-, Kultur- und Sozialausschuss, hat das Thema in den vergangenen Monaten maßgeblich vorangetrieben und gemeinsam mit der Initiative „Smarte Kindheit im Blick“ wichtige Impulse gesetzt.
„Die physische und mentale Gesundheit der Grundschulkinder liegt mir am Herzen.“
„Wir müssen unsere Kinder altersentsprechend auf die digitale Welt vorbereiten. Es geht uns nicht darum, digitale Bildung auszubremsen. Im Gegenteil: Kinder sollen den Umgang mit digitalen Medien lernen – in einem geschützten, pädagogisch begleiteten Rahmen. Grundschulkinder brauchen klare Regeln, Schutz und vor allem Raum, um Konzentration, Sprache und soziale Kompetenzen zu entwickeln.“
Das bisherige Modell stammt ursprünglich aus der Corona-Zeit. Um Unterricht zuhause zu ermöglichen, erhielt bislang jedes Kind ab der zweiten Klasse ein eigenes Tablet. Die Kosten wurden zu gleichen Teilen von Stadt und Eltern getragen. Nach drei Jahren gingen die Geräte in das Eigentum der Familien über.
Gerade im Grundschulalter ist es für Familien heute eine große Herausforderung, das richtige Maß an Mediennutzung zu finden und Kinder dabei gut zu begleiten. Wenn zusätzlich zu privaten Geräten bereits ab der zweiten Klasse ein Schultablet dauerhaft in den Haushalt kommt, entstehen häufig weitere Diskussionen über Bildschirmzeiten, Nutzung und Regeln.
Grundschulkinder brauchen ein gesundes Gleichgewicht zwischen digitalem Lernen und realer Lebenswelt. Deshalb soll digitale Bildung sinnvoll ermöglicht werden, ohne zusätzliche Bildschirmzeiten dauerhaft in die Familien zu verlagern.
Die nun angestrebte Umstellung auf Klassensätze soll Familien deshalb gleich mehrfach entlasten: finanziell, organisatorisch und auch im Alltag zuhause. Tablets verbleiben künftig in der Schule und werden dort gezielt und pädagogisch begleitet eingesetzt. Dadurch bleibt digitales Lernen möglich, ohne dass Grundschulkinder dauerhaft eigene Geräte im privaten Umfeld nutzen. Gleichzeitig lernen Kinder weiterhin den bewussten und gemeinsamen Umgang mit digitalen Medien, ohne dass das Tablet zum ständigen Begleiter wird. Viele Familien erleben bereits heute eine hohe Präsenz digitaler Medien im Alltag. Aus Sicht der Fraktion braucht es deshalb gerade im Grundschulalter ein ausgewogenes und altersgerechtes Maß an zusätzlicher Bildschirmnutzung.
Auch aus organisatorischer Sicht bringt die Umstellung Vorteile. Die Verwaltung würde durch Klassensätze deutlich entlastet, da künftig keine individuellen Verträge mehr mit Eltern geschlossen, Zahlungsanteile verwaltet oder technische Umsetzungen und Supportfälle für jedes einzelne Kind begleitet werden müssen.
Die CDU verweist zudem darauf, dass auch im Schulalltag regelmäßig mit begrenzten Ressourcen gearbeitet werde. Lehrkräfte stimmen sich beispielsweise selbstverständlich bei der Nutzung von Turnhallen ab. Ein ähnlicher verantwortungsvoller Umgang sei auch bei Tablets möglich und pädagogisch sinnvoll.
Digitale Medien sollen dabei weiterhin eine sinnvolle Ergänzung im Unterricht sein – eingebettet in einen ausgewogenen Mix aus analogen und digitalen Lernformen. Bücher, Hefte, Schreiben, Lesen und gemeinsames Lernen behalten gerade im Grundschulalter eine wichtige Bedeutung. Die CDU verweist dabei auch auf zahlreiche Studien und Forschungsergebnisse, wonach gerade im Grundschulalter handschriftliches und analoges Lernen Konzentration, Sprachentwicklung, Leseverständnis und nachhaltiges Lernen unterstützen kann. Erfahrungen in der realen Welt bleiben eine wichtige Grundlage, um Kinder altersgerecht auf die digitale Welt vorzubereiten.
Eine dauerhafte private Nutzung eigener schulischer Tablets ist für Grundschulkinder weder zwingende Voraussetzung für digitale Bildung noch pädagogisch alternativlos. Nach der NRW-Digitalstrategie kommt es vielmehr auf altersgerechte Konzepte, schulische Medienkonzepte, technische Schutzmaßnahmen und die Entscheidung des Schulträgers anhand der örtlichen Gegebenheiten an.
Ricarda Wittkamp, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Kultur, begrüßt den gemeinsamen Kurs:
„Es ist ein starkes Signal, dass die Fraktionen bei diesem wichtigen Thema so geschlossen zusammenstehen. Uns alle eint das Ziel, eine gute und verantwortungsvolle Lösung für unsere Kinder und Familien zu schaffen. Die Ausstattung mit Klassensätzen ermöglicht digitalen Unterricht mit Augenmaß und entlastet gleichzeitig viele Familien und die Verwaltung.“
Verwaltung und Schulen erklärten beim gemeinsamen Arbeitstreffen am 11.05.2026, dass eine Umsetzung bereits zum kommenden Schuljahr möglich sei, da bislang noch keine neuen Elternverträge abgeschlossen wurden.
Zudem sollen die Tablets künftig rund sechs Jahre in den Schulen verbleiben und damit von zwei Generationen Grundschulkindern genutzt werden können. In den Schulen werden dafür sichere Lade- und Aufbewahrungsschränke eingerichtet. Die Finanzierung über mögliche Mittel des DigitalPakts wird derzeit geprüft.
Mit der Beratung im Rat am 21.05.2026 steht nun der nächste große Schritt auf dem Weg zu einer neuen, altersgerechten und verantwortungsvollen Mediennutzung an den Grundschulen in Sendenhorst und Albersloh bevor.